Weitere Veranstaltungen
  • Workshop - gegen rechte Argumentation

    Menschen sehen sich immer öfter im Alltag mit rechten Argumentationen konfrontiert. Ob im Bus, in der Uni, in der Kneipe oder auch am Familientisch – rechte Argumentationen und ihre Strukturen haben auf Grund des Rechtsrucks einen erheblichen Anteil am politischen Diskurs gewonnen. Im Rahmen eines Workshops mit dem Improvisationstheater Improsant wollen wir euch zeigen, wie ihr für euch am besten damit umgehen könnt. Ihr werdet in Kleingruppen Strategien erarbeiten, die euch dann im Alltag helfen. Das Improvisationstheater gibt hier mit seinen Methoden den Rahmen ab, um Diskussionsstrategien zu üben. Am Freitag, dem 14.06.2019, ab 9 Uhr im Raum L1.201 werden wir euch mit viel Theorie, Praxis, Reflexion und der Freude am Austausch erwarten. Alle Menschen sind herzlich willkommen! Studierende aus dem Profilstudium „Umgang mit Heterogenität“ können diesen Workshop in das Profilstudium integrieren.

    Wie kann ich mich selbst und andere schützen? Wie kann ich reagieren, wenn ich dem Gesagten widersprechen will? Eigene Grenzen und Gefühle spielen hier eine wichtige Rolle, sodass wir in unserem Argumentationsworkshop mit Improvisationstheater für und mit euch individuelle Strategien entwickeln wollen, mit unangenehmen Situationen im Rahmen von rechter Rede sicher umzugehen. Wie funktioniert rechte Argumentation überhaupt und was steht hinter Begriffen wie „Flüchtlingswelle“, „Demokratie“ und „Meinungsfreiheit“, wenn sie in rechten Kontexten Verwendung finden? Des Weiteren wollen wir gemeinsam mit euch Möglichkeiten finden, eine Diskussion auf Augenhöhe zu erhalten. Dafür werden wir uns grundlegende Argumente zu verschiedenen Themenfeldern aneignen, die sich auf der reinen Sachebene von entscheidender Bedeutung sind. Hier werden wir euch eine Auswahl an Tools mit auf den Weg geben und im Rahmen des Improvisationstheaters mit euch erarbeiten, um für euch individuell einen guten Umgang zu finden.

    Anmeldungen bitte per E-Mail an pegasus@mail.upb.de.

  • Diskussionsrunde Internationaler Frauentag 2018

    Projektseminar „Philosophie der Sexualität“ der Universität Paderborn unter der Leitung von Ana Rodrigues am Lehrstuhl von Prof. Dr. Hagengruber im Rahmen des Projekts In der Philosophie zu Hause und die Studierendengruppe PEGASUS stellen vor: 

    Seit geraumer Zeit ist nicht mehr die Rede von „sexueller“, sondern von „sexualisierter“ Gewalt. Diese neue Bezeichnung zeugt von einem Bewusstseinswandel im Hinblick auf sexuell konnotierte Gewalthandlungen. Die neue Bezeichnung soll ausdrücken, dass es sich dabei nicht um sexuelle Akte handelt, sondern um Gewalt, die in sexualisierter Form ausgeübt wird. Mit dieser Neubezeichnung wird versucht, eine klare Grenze zwischen Sexualität und Gewalt zu ziehen. Der Versuch der klaren Unterscheidung untergräbt allerdings, dass Sexualität und Gewalt in unserer nach wie vor patriarchalen Kultur eng verwoben sind. Die Sozialisation von Jungen und Männern in einer Ordnung ungleicher Geschlechterverhältnisse macht Macht und Gewalt zum nicht zu vernachlässigenden Bestandteil ihrer sexuellen Identität und zwingt uns anzuerkennen, dass es sexuelle Gewalt als geschlechtsspezifisches Verbrechen gibt. Damit bestätigen wir aber jene kulturellen und gesellschaftlichen Bedingungen der bestehenden Geschlechterverhältnisse und damit männlichen Selbstauffassung, die es zu überwinden gilt, soll denn die beschriebene Problemlage abgeschafft werden.

    Zum internationalen Frauentag 2018 bringen TeilnehmerInnen des Projektseminars “Philosophie der Sexualität” der Universität Paderborn zunächst die genannte Kontroverse in Form einer Debatte zur Darstellung. Im Anschluss lädt die Studierendengruppe PEGASUS dazu ein, an verschiedenen runden Tischen zu einzelnen Aspekten der Debatte weiter zu diskutieren.

    Ort der Veranstaltung: Großer Sitzungssaal, Historisches Rathaus Paderborn

    Termin der Veranstaltung: Samstag, den 03.03.18 14:45 – 16:15 Uhr

    Interessierte jeglicher Geschlechtszugehörigkeit sind herzlich eingeladen!

  • Aktionstag Prostitution

    Das Diversity-Projekt “In der Philosophie zu Hause”, seine Studierendengruppe PEGASUS, der Arbeitskreis “Frauenrechte sind Menschenrechte” und das Frauenhaus Paderborn stellen vor: 

    Aktionstag “Frauen – Das käufliche Geschlecht”

    Prostitution, vom Lateinischen “prostituere” = zur Schau stellen, bezeichnet das Vollziehen sexueller Handlungen als Gewerbe. Prostitution wird oft als das “älteste Gewerbe der Welt” bezeichnet wird, ist jedoch tatsächlich erst in patriarchal organisierten Kulturen zu finden, die das Privateigentum und die geschlechtliche Arbeitsteilung einführten. Die gesellschaftliche Bewertung der Prostitution ist kulturabhängig, sie variiert je nach herrschenden weltanschaulichen und religiösen Vorurteilen. Prostituierte wurden und werden jedoch immer stigmatisiert, diskriminiert und oft ausgebeutet. Seit dem späten 20. Jahrhundert engagieren sich Prostitutionsverbände und einige Menschenrechtsorganisationen gegen Diskriminierung und Ausbeutung. Welche Maßnahmen zu ergreifen sind, ist jedoch umstritten. Fordern die einen eine positivere Betrachtung des Gewerbes, seine rechtliche Anerkennung als legale Arbeit, so kämpfen andere für die Abschaffung dieser gesellschaftlichen Praxis, die als Verletzung der Menschenwürde erachtet wird. Die Diskussion um Legalisierung oder Kriminalisierung von Prostitution und aller Beteiligten wird weltweit kontrovers geführt.

    Zu dieser Debatte möchte der Aktionstag “Frauen – Das käufliche Geschlecht” einen Beitrag im Hinblick auf die besondere Situation in Deutschland leisten. Was regelt das deutsche Prostitutionsschutzgesetz? Wie sieht die Situation sich prostituierender Frauen in Deutschland aus? Und wie gehen die Gemeinden mit dem Thema Prostitution um?  In deutschen Prostitutionsschutzgesetz kommt ein Regulationsprinzip im Umgang mit gewerbsmäßiger Prostitution zum Tragen, doch es bleiben viele gravierende Probleme bestehen.  Ist das Abolitionsprinzip, auch das Nordische Modell genannt, auch eine Lösung für Deutschland?

    Diese und weitere Fragen möchten wir am Aktionstag mit Fachleuten und dem Publikum diskutieren.

    Ort der Veranstaltung: Universität Paderborn, Hörsaal L1

    Termin der Veranstaltung: Freitag, den 16.02.18, 13:00-19:00 Uhr

    Jede(r) ist willkommen sich zu informieren und an der Diskussion teilzunehmen!

    Kontakt: ana.rodrigues@uni-paderborn.de

     

  • Kennenlernabend: Eine Studierendengruppe stellt sich vor

    Studentische Gruppe PEGASUS – Kennenlernabend

    Am 10. Mai 2017 hat sich innerhalb des Projekts “In der Philosophie zu Hause” eine studentische Gruppe konstituiert: PEGASUS. Sie eröffnet damit einen Handlungsraum für studentische Projektaktivitäten, die nicht curricular angebunden sind und so größere Gestaltungsfreiräume ermöglichen. Studierenden treten nun für alle sichtbar als Agenten des Projekts in Erscheinung und bearbeiten philosophische Themen der Vielfalt nach eigener Maßgabe für die Öffentlichkeit.

    Die Gruppe trifft sich im Semester immer montags von 13-14 Uhr im Raum E2.310 der Universität Paderborn und ist offen für neue Mitglieder.

    Alle Philosophiestudierende der Universität Paderborn sind daher herzlich zu einem Kennenlernabend eingeladen!

    Am: 19.10.2017
    Um: 18 Uhr
    Im: AStA Stadtcampus Paderborn

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